Deutsches Rotes Kreuz Der Kleine Lebensretter
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Herz-Lungen-Wiederbelebung

 

 

 

 

 

 

Herz-Lungen-Wiederbelebung

Bewusstlose Personen sind u.U. von Kreislaufstillstand bedroht. Deshalb sind nach sofortigem Notruf die Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen die wichtigsten Handlungsschritte. Beachten Sie: Für Säuglinge und Kleinkinder gelten besondere Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen.

Kreislaufstillstand

Erkennen

  • Leblose Person.
  • Bewusstlosigkeit.
  • Keine Atmung.
  • Keine Lebenszeichen

MaßnahmenAtemstillstand prüfen

  • Bewusstsein prüfen.
  • Notruf.
  • Atmung überprüfen. Dazu den Hals des Betroffenen überstrecken, und mit der Wange dicht über Nase und Mund die Atmung fühlen bzw. hören. Sind Atembewegungen im Brustbereich sichtbar?
  • 2 x Beatmen.
  • Atmung prüfen, auf Lebenszeichen achten.
  • Wenn keine Bewegungen und Lebenszeichen feststellbar sind Herz-Lungen-Wiederbelebung.
  • Wenn Atmung vorhanden, stabile Seitenlage.

Herz-Lungen-Wiederbelebung

1. Herzdruckmassage

Herzdruckmassage 1
  • Druckbereich aufsuchen: Mit dem Zeige- und Mittelfinger der ersten Hand am Rippenbogen des Betroffenen entlang fahren, bis zu der Stelle, an der Rippen und Brustbein sich vereinigen. Der Mittelfinger lokalisiert diese Stelle. Der Zeigefinger wird in Richtung des Kopfes auf das Brustbein gelegt.
Herzdruckmassage 2
  • Direkt daneben (in Richtung des Kopfes) den Ballen der zweiten Hand auflegen; er sollte sich in der Mitte der unteren Brustbeinhälfte befinden.
Herzdruckmassage 3
  • Den Ballen der ersten Hand auf den Rücken der zweiten Hand setzen. Die Finger werden hochgestreckt.
Herzdruckmassage 3
  • Die Arme des Helfers sind gestreckt und der Brustkorb wird senkrecht von oben durch Gewichtsverlagerung des eigenen Oberkörpers 15 x ca. 4-5 cm tief eingedrückt (Arbeitsfrequenz 100/Minute).

Beatmung und Herzdruckmassage erfolgen dann im steten Wechsel: 2 x Beatmen, 15 x Drücken.

2. Atemspende

Atemspende1
  • Hals überstrecken.
  • Der Betroffene wird 2 x beatmet.
Atemspende 2
  • Den weit geöffneten Mund um die Nase des Betroffenen herum fest auf das Gesicht aufsetzen. Die Luft vorsichtig in die Atemwege einblasen. Kopf anheben und zur Seite drehen, um "frische Luft" einatmen zu können.
  • Setzt die Atmung wieder ein, Stabile Seitenlage.
  • Setzt die Atmung nicht ein, Maßnahmen bis zum Eintreffen des Fachpersonals durchführen.

 

Beachten Sie: Für Säuglinge und Kleinkinder gelten besondere Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

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